Crazy Heart – a Review


Nachdem ich den Film zum zweiten Mal gesehen habe, ist es mir wichtig hier in diesem Forum noch einmal darüber zu berichten. Im Zuge der Oscarverleihung konntet ihr euch schon ein Bild machen…über einen Film der sich einerseits mit dem Alter, andererseits mit der einfachen Vergänglichkeit des Seins auseinandersetzt. Zwar ist wohl Jeff Bridges mehr für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden, als für seine Darstellung (die trotz allem unvergleichlich ist). Trotzdem möchte ich weiterhin eine Lanze für dieses kleine Meisterwerk brechen. Scott Cooper schafft es mit seinem Kameramann eine Stimmung zu erzeugen, die jedem Dokumentarfilm gerecht wird, aber darüber hinaus nicht die szenische Raffinesse vermissen lässt. Gefühle werden manchmal ein wenig direkt, aber weit über 60 min eher leicht fließend transportiert. Jeff Bridges nimmt man das Alter und den Versuch, sich neu zu identifizieren, komplett ab. Der Soundtrack, übrigens im Original vorgetragen von Jeff Bridges und Colin Farrell, tut sein notwendiges, um den Charakteren eine Glaubwürdigkeit und ein wahrhaftes Leben einzuhauchen. Daher kann ich nur dazu plädieren…mehr davon. Dies sind die Filme, die wir sehen wollen. Nicht nur, weil sie uns unterhalten, sondern weil sie uns zum Nachdenken und Reflektieren auffordern. Genießt die Videos.

und der Titelsong von Ryan Bingham:

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: