Kategorie-Archive: Musik

Resident Evil 4: Afterlife

Ok. Ich geb’s ja zu. Der Trailer ist schon einige Zeit online und somit sind unsere Infos auch nicht die Neuesten. Aber hey? es gibt bestimmt ein paar ‚Nicht-Film-Noobs‘, die ihn noch nicht gesehen haben. 🙂

So aber jetzt ans Eingemachte. Die Serie Resident Evil ist als Game schon weit über die uns bekannten Grenzen des Universums bekannt. Gestartet wurde der Hype im März 1996 in Japan. Anfänglich hies das ganze noch ‚Biohazard‘, aber da man der damals sehr bekannten New Yorker Hardcore-Band ‚Biohazard‘ nicht den Ruhm abspenstig machen wollte, benannte man dieses Kleinod der Pixelkunst kurzerhand um in ‚Resident Evil‘. Innovativ in Sachen Spieleprinzip und vor allem dem Gruselpotential wurde ein Rekord nach dem anderen eingefahren und es folgten vier direkte Nachfolger und einige Ableger. (Der letzte Teil spielt in Afrika, kam  im März 2009 auf den Markt und ich sags euch…in punkto Grafik wurde hier ganz stark geklotzt)

Natürlich hat der Erfolg der Games die Filmindustrie auf den Plan gebracht und schwupps wurden bisher auch drei Filme auf dem Big Screen gezeigt. Übrigens mit deutscher Unterstützung. (Nein nicht UWE BOLL 😉 ) Bernd Eichinger (Baader-Meinhof Komplex, Rise of the Silver Surfer) produzierte die Filme.

In Zeiten von 3D musste natürlich ein adäquater Ableger geschaffen werden (hatten die Spiele nicht schon Maßstäbe gesetzt) und so ist nun der vierte Teil ‚Afterlife‘ in der Pipeline. Kritisch will ich mich nicht äussern, da ich ehrlich sagen muss, bei der Betrachtung der alten Filme und der Trailer ich immer mit einem gemischten Gefühl davor sitze. Liegt wohl auch daran, daß ich ein Fan der Spielereihe bin. Entscheidet also selbst:

PLOT:

Alice (Milla Jovovich) ist immer noch auf der Suche nach Umbrella und einem Weg, den Virus, der mittlerweile (seit ‚Extinction‘) die ganze Welt im Griff hat, einzudämmen. Dabei benutzt sie natürlich ihre Kräfte (dank Umbrella Corporation) um ein Haufen Zombies und anderes Getier platt zu machen. In diesem Film trifft sie dann auch zum ersten Mal auf Ihren direkten Gegenspieler Albert Wesker (Shawn Roberts). Das ganze spielt im postapokalyptischen Los Angeles, sie trifft noch ein paar Überlebende (darunter die Geschwister Redfield (gespielt von Ali Larter / Claire und Wentworth Miller / Chris) und der Rest vom Plot (war da einer? 😉 ) ist ein braves Zombiegeballere in 3D.

Hier also der Trailer:

Übrigens wer Resident Evil in animierter Form sehen möchte. Hier kann ich den Direct-to-DVD Ableger ‚Degeneration‘ wärmstens empfehlen:

Und wer den Artikel oben gelesen hat und nichts mit der Band Biohazard anfangen konnte (ja die coolen Neunziger), kommt hier euer ‚Punishment‘:

Genug der Zombie Infos…obwohl da kommt ja auch noch World War Z mit dem ollen Brad Pitt…hmm…also doch bis bald 🙂

Advertisements

Crazy Heart – a Review

Nachdem ich den Film zum zweiten Mal gesehen habe, ist es mir wichtig hier in diesem Forum noch einmal darüber zu berichten. Im Zuge der Oscarverleihung konntet ihr euch schon ein Bild machen…über einen Film der sich einerseits mit dem Alter, andererseits mit der einfachen Vergänglichkeit des Seins auseinandersetzt. Zwar ist wohl Jeff Bridges mehr für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden, als für seine Darstellung (die trotz allem unvergleichlich ist). Trotzdem möchte ich weiterhin eine Lanze für dieses kleine Meisterwerk brechen. Scott Cooper schafft es mit seinem Kameramann eine Stimmung zu erzeugen, die jedem Dokumentarfilm gerecht wird, aber darüber hinaus nicht die szenische Raffinesse vermissen lässt. Gefühle werden manchmal ein wenig direkt, aber weit über 60 min eher leicht fließend transportiert. Jeff Bridges nimmt man das Alter und den Versuch, sich neu zu identifizieren, komplett ab. Der Soundtrack, übrigens im Original vorgetragen von Jeff Bridges und Colin Farrell, tut sein notwendiges, um den Charakteren eine Glaubwürdigkeit und ein wahrhaftes Leben einzuhauchen. Daher kann ich nur dazu plädieren…mehr davon. Dies sind die Filme, die wir sehen wollen. Nicht nur, weil sie uns unterhalten, sondern weil sie uns zum Nachdenken und Reflektieren auffordern. Genießt die Videos.

und der Titelsong von Ryan Bingham:

Peter Steele R.I.P

Mein erster Post ist auch gleich ein sehr trauriger. Letzte Woche, nämlich am 14.04., ist Peter Steele verstorben. Der Frontmann und Basser der Band Type O Negative erlag mit 48 Jahren scheinbar einem Herzinfarkt. Doch ist die genaue Todesursache noch im unklaren.

Auf jedenfall hat die Musikszene eine wahre Naturgewalt verloren. Nicht nur seine Erscheinung war überragend, nein auch seine Stimme, die den Songs von Type O Negative erst den richtigen Touch ‚Gothic‘ verliehen hat.

Wir sagen Danke für Songs wie:

Christian Women, Black Nr. 1, Everything dies, My girlfriend’s girlfriend, wolf moon, love me to death usw.

Rest in Peace Peter Steele…

Kino Besucherzahlen KW 6 BRD + USA – Avatar in Deutschland immer noch die Nr. 1!

Wahnsinn, Unglaublich, Phänomenal – das hatte ich über die Besucherzahlen zu Avatar im vorherigen Beitrag geschrieben, nur in einer anderen Reihenfolge :-). Also Avatar ist weiterhin die Nr. 1 und wahrscheinlich wird sich da in den kommenden Wochen nicht viel tun (bis Shutter Island mit Di Caprio kommt, der sollte das blaue Boot zum sinken bringen)! Mit knapp 550.000 Besuchern hat Avatar sogar um 4% zur Vorwoche zugelegt – äußerst erstaunlich. In Deutschland hat der Film nach Ticketerlösen bereits 81 Millionen Euro eingespielt, das ist Platz 4 in der Gesamtliste. Zum Vergleich: Titanic hat unglaubliche 119 Millionen Euro eingebracht, das wird Avatar fast nicht stemmen können. Die Besuchermarke von über 10 Millionen, sollte aber kein Problem sein, da der Film nunmehr 8,15 Millionen Kinogänger zählt. Platz zwei geht an Sherlock Holmes der nochmals 330.000 Besucher in die Kinos lockte. Verlockend war auch das Angebot von Bushido. Zeiten ändern dich brachte 305.000 rappende Besucher in die dunklen Säle. Auf Platz vier landete George Clooney mit Up in the Air. 180.000 Besucher wollten das neue Jason Reitman (Juno) Werk sehen. Die Top 5 schließt Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen ab. 155.000 hungrige Mäuler wurden gestopft.

Besucherzahlen Deutschland:

1. Avatar 550.000 Besucher (über 8,15 Mio. Besucher)

2. Sherlock Holmes  330.000 Besucher

3. Zeiten ändern dich 305.000 Besucher

5. Up in the Air 180.000 Besucher

5. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 155000 Besucher

In Amerika ist die Herrschaft von Avatar vorbei! Mit 30,5 Mio. Dollar verbannte Das Leuchten der Stille, der neue Lasse Hallström Film, Avatar auf den zweiten Platz. Avatar folgte mit 23 Mio. Dollar auf Platz zwei und steuert auf die unglaubliche Marke von 700 Millionen US-Dollar zu. Platz drei ging an From Paris with Love, mit John Travolta in der Hauptrolle. Der Trailer sieht sehr lustig aus, aber nach dem ersten Wochenende ist dem John aber wohl das Lachen vergangen. Mit gerade mal 8 Millionen Dollar kann der von Luc Beeson produzierte Film als Flop abgestempelt werden…schade sah doch so lustig aus das ganze! Die Schuld kann man teilweise dem Super Bowl in die Schuhe schieben (wobei das Jahr zuvor 96 Hours sehr gut anlief). Auf Platz vier folgt Mel Gibson mit 7 Mio. Dollar Einspiel für Auftrag Rache. Die Top 5 schließt Zahnfee auf Bewährung mit 6 Mio. Dollar Einspiel ab.

1. Das Leuchten der Stille 30,5 Mio. Dollar

2. Avatar 23 Mio. Dollar (über 600 Mio. Dollar eingespielt)

3. From Paris with Love 8 Mio. Dollar

4. Auftrag Rache  7 Mio. Dollar

5. Zahnfee auf Bewährung 6 Mio. Dollar

Da Avatar (fast wieder) jenseits von Gut und Böse liegt, geht unser neues Siegerposter/-bild an Bushido! Zeiten ändern auch unseren Blog 🙂 🙂 :-)!

Free Bird in Devil’s Rejects

Sodele, das Jahr geht zu Ende und jeder beschäftigt sich damit, auf etwas zurückzublicken. Der Twene macht das indem er alte Songs und Filme wieder rauskramt und sich genüsslich einverleibt. Und hiermit möchte ich euch in zweifacher Hinsicht einen echten Leckerbissen servieren. Nicht nur einer der besten Filme (wie ich finde), sondern auch das wirklich beste Filmende mit einem absolut grandiosen Song. Die Sprache ist hier von dem Ende des Rob Zombie Horrorkrachers ‚The Devil’s Rejects‘ und seiner stimmigen Symbiose mit dem furiosen Werk ‚Free Bird‘ von Lynyrd Skynyrd. Wer den ersten Teil ‚House of 1000 Corpses‘ gesehen hat, wird mir wohl nachempfinden können, wie gekonnt Zombie es schafft, in diesem zweiten Teil am Ende aus echten Bastarden, die man innerlich hasst und am liebsten selbst am nächsten Baum aufknöpfen möchte, Antihelden zu generieren, derren Schicksal eine gewisse Tragik beinhaltet. Und zu 90 % ist hierfür auch der Song ‚Free Bird‘ verantwortlich, der mit der Zeile „…and this bird you never change…“ jeden überzeugt.

Mein Toppmoment 2009 😉

geniale Adaption des ‚letzten Abendmahls‘

Merry Christmas…schöne Weihnachten

Auf diesem Weg möchten der Zak und ich allen Besuchern des Blogs ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Geniest die Feiertage und wir sehen uns spätestens nächstes Jahr wieder.

Merry Christmas

Tori Amos meets Marvel

Eine großartige Sängerin trifft sich mit einem wunderbaren Comicverlag. 🙂 Was dabei rauskommt und welche Marvel-Charaktere sie inspirieren… hier gehts zum Interview:

Übrigens wer das Interview nicht anschaut: Tori Amos hat auch ne super neue Platte draussen. -> Midwinter Graces…lohnt sich mal reinzuhören.

Metal Dokumentationen

Jeder, bei dem anstatt eines Herzen, ein Hammer auf einen Amboss schlägt oder der  lange Haare nicht nur zum wärmen der Gehörgänge benutzt, wird diese Dokumentationen lieben. Selbst für diejenigen, die sich nicht viel aus dieser teils brachialen Musiksparte machen, aber immer nach ein wenig Verständnis gerungen haben, sind diese Filme ein wichtiger Informationspool.

Den Anfang machen wir hier mit ‚A Headbanger’S Journey‘. Ein Student der Sozialwissenschaften hat es sich aufgrund seines eigenen musikalischen Backgrounds zur Aufgabe gemacht, ein wenig Licht in die verschiedenen Arten des Heavy Metals zu bringen. Dabei hat er es geschafft einige Urgesteine zu interviewen. Ich sag als Beispiel mal nur Dio und Zakk Wylde. Ich für meinen Teil, hab die Doku (die nie wirklich langweilig wird und vor allem auch gut strukturiert ist) verschlungen.

Die nächste Dokumentation fängt da an, wo ‚A Headbanger’S Journey‘ zu Ende geht. Vor zwei Jahren auch in einigen Kinos zu sehen, ist ‚Full Metal Village‘ eine Pflichtlektüre für alle, die entweder schon auf dem ‚Wacken Open Air‘ waren oder sich wundern, warum jedes Jahr über 60.000 Metalheads in den Norden Deutschlands pilgern. Die Regisseurin Sung-Hyung Cho erzählt in wunderbaren Bildern, die Geschichte eines Dorfes, dessen Kultur sich in den letzten Jahrzehnten mit der des Open-Airs verschmolzen hat. Sehr interessant und vor allem auch irre komisch 😉

Die letzte Dokumentation setzt sich mit einem weniger lustigen Thema auseinander. In ‚Until the light takes us‘ wird untersucht, wie es 1991 zu mehreren Brandanschlägen auf Kirchen in Norwegen kam. Auslöser waren Anhänger des Black Metal, die sich in einer fast sektenmäßigen Organisation zusammen taten. Beleuchtet werden hier vor allem die Hintergründe. Information und Wissen soll hier eine ähnliche Brücke wie bei den ‚Killerspielen‘ schlagen und zeigen, daß nicht immer nur das Medium schuld ist, sondern die Menschen und ihr gesamtes Umfeld. Der Film ist leider noch ohne genauen Starttermin. Ich hoffe aber, daß er mit einigen Kopien in bestimmten Programmkinos zu sehen seien wird.

 

Rock On!!!

Keanu Reeves ist unsterblich

Also ich find ja Keanu Reeves ne coole Type. Er hat in sovielen Lieblingsfilmen von mir mitgespielt: Bill und Ted, Matrix, Johnny Menomic, A Scanner Darkly, Constantine usw. Seine Band Dogstar war auch ganz gut unterwegs (Keanu spielte Bass):

und nun ist es offiziell. Dieser Schauspieler und Basser hat seine Erfahrungen nicht aus einem Leben, sondern aus mehreren, gezogen. Der Bub ist nämlich unsterblich…ja ist wirklich wahr. Hier der Beweis:

Knaller,oder? 🙂

Übrigens…Wer von meiner Filmaufzählung am Anfang mit dem Namen ‚Johnny Mnenomic‘ nichts anfangen konnte. Der Film kam 1995 raus und beweist, daß Keanu’s Rolle in Matrix vorprogrammiert war. Er hatte nämlich schon eine höllische Erfahrung auf den Datenautobahnen. Hier der Spitzen Retro-Trailer:

Heavy Metal

Eine kleine Perle der Film- und Musikgeschichte erfährt hoffentlich eine Fortsetzung. Die Gerüchte um ein neues, animiertes Meisterwerk der ‚Heavy Metal‘ Reihe, lässt Fanherzen höher schlagen. Mit James Cameron und Davind Fincher als Co-Executive Producer, soll der Film von Blur Studios animiert werden. Die Story soll wieder in einzelne Szenen gesplittet sein und von verschiedenen Regisseuren betreut werden. Darunter Fincher, Cameron, Zack Snyder und Gore Verbinski. Ein Auftritt von Mark Osborne und Jack Black von Tenacious D sorgt für die Comedy. Die Musik wird natürlich eins sein: Metal 🙂

Im Netz ist auch noch ein inoffizielles Filmposter aufgetaucht, aber die Verbindung zu dieser Produktion ist eher begrenzt. Trotzdem ein nettes Teil:

Heavy-Metal