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Crazy Heart – a Review

Nachdem ich den Film zum zweiten Mal gesehen habe, ist es mir wichtig hier in diesem Forum noch einmal darüber zu berichten. Im Zuge der Oscarverleihung konntet ihr euch schon ein Bild machen…über einen Film der sich einerseits mit dem Alter, andererseits mit der einfachen Vergänglichkeit des Seins auseinandersetzt. Zwar ist wohl Jeff Bridges mehr für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden, als für seine Darstellung (die trotz allem unvergleichlich ist). Trotzdem möchte ich weiterhin eine Lanze für dieses kleine Meisterwerk brechen. Scott Cooper schafft es mit seinem Kameramann eine Stimmung zu erzeugen, die jedem Dokumentarfilm gerecht wird, aber darüber hinaus nicht die szenische Raffinesse vermissen lässt. Gefühle werden manchmal ein wenig direkt, aber weit über 60 min eher leicht fließend transportiert. Jeff Bridges nimmt man das Alter und den Versuch, sich neu zu identifizieren, komplett ab. Der Soundtrack, übrigens im Original vorgetragen von Jeff Bridges und Colin Farrell, tut sein notwendiges, um den Charakteren eine Glaubwürdigkeit und ein wahrhaftes Leben einzuhauchen. Daher kann ich nur dazu plädieren…mehr davon. Dies sind die Filme, die wir sehen wollen. Nicht nur, weil sie uns unterhalten, sondern weil sie uns zum Nachdenken und Reflektieren auffordern. Genießt die Videos.

und der Titelsong von Ryan Bingham:

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The Imaginarium of Doctor Parnassus

Ich weiss, der Film ist fast schon ein alter Hut, aber aufgrund seines optimalen Casts und weil der Bub, der uns so wunderschöne, wie bizarre Filme wie Fear and loathing Las Vegas, Brazil , Time Bandits, The Fisher King und Twelve Monkeys beschehrt hat, Mr. Terry Gilliam himself, Regie führt… hier der Trailer zu seinem nächsten Kracher ‚The Imaginarium of Doctor Parnassus‘. Um diesen Film entstehen jetzt schon Legenden. Da ja der Hauptdarsteller ‚Heath Ledger‘ während den Dreharbeiten verstarb, musste entschieden werden, wie man weiter verfährt. 2/3 des Films, oder besser gesagt, 2/3 von Heath Ledgers‘ Rolle waren noch nicht auf Film gebannt. Mit einem Kniff bekam aber Terry Gilliam das in den Griff. Er castete Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell (die es sich nicht nehmen lassen wollten, zu Ehren von Ledger’s Tod, sein letztes Werk zu vollenden)  und steckte sie in die gleiche Rolle wie Heath Ledger. Nur mit dem Unterschied, daß sie Abarten von Ledgers‘ Charakter Tony darstellen, während er durch eine Art Traumwelt wandelt.

Kinostart in Deutschland soll angeblich der 3.12. sein. Ist aber abzuwarten, da es diesbezüglich mehrere Meinungen gibt. Der 16.01.2010 steht auch auf dem Plan. Wir werden sehen. Rauskommen wird dieser Film bestimmt.